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Herdwagenofen

  • Individuelle Fertigung
  • Modernste Wärmedämmaterialien
  • Effiziente Beheizugssysteme
  • Neueste Steuerungen

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Herdwagenofen mit Gas- oder Elektrobeheizung

Die klassische Wärmebehandlung von großvolumigen, schweren Teilen erfolgt häufig in gasbeheizten Herdwagenöfen. Elektrisch beheizte Anlagen werden meist im kleineren Bereich eingesetzt. Bei einem Herdwagenofen ist eine besonders robuste Bauweise Pflicht.

Stahl- und Aluminiumplatten erwärmen – mit einem Herdwagenumwälzofen

Der Herdwagenumwälzofen ist für das Erwärmen von Stahl- und Aluminiumplatten auf Temperaturen zwischen 180-630 °C vorgesehen. Der Herdwagen wird mittels eines Zahnstangenantriebes verfahren. Die Ofentür ist mit einer elektromotorischen Türzugvorrichtung versehen. Die Beheizung des Ofens erfolgt elektrisch, dazu sind in der Ofendecke und im Wagen Heizwendel angeordnet. Die Ofenheizung wurde in drei Regelzonen unterteilt, die jeweils einen eigenen Heißgasumwälzer besitzen. Zusätzlich ist jede Regelzone mit einem eigenen frequenzgeregelten Kühlluftventilator ausgestattet, der dem Programm entsprechend zugeschaltet wird. Der Herdwagenofen ist für eine Bruttochargenmasse von 23.000 kg Stahlteile dimensioniert. Die nutzbaren Chargenabmessungen betragen 2.000 x 3.000 x 700 mm (Breite x Länge x Höhe).

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Herdwagenofen zum Weich- und Normalglühen

Hier zeigen wir eine Anlage zum spannungsarmen Weich- und Normalglühen von Blechplatinen bis zu 16 t. Die Chargenabmessungen betragen 1.500 x 5.000 x 1.000 mm (Breite x Länge x Höhe). Da diese Chargengröße jedoch nicht immer verfügbar ist, kann der Herdwagenofen mit einer einsetzbaren Zwischenwand in zwei autarke Kammern unterteilt werden. Beheizt wird die Anlage mit Hochgeschwindigkeitsbrennern. Über separate Kühldüsen können verschiedene Kühlrampen realisiert werden. Diese Herdwagenöfen können für verschiedene Anwendungstemperaturen ausgelegt werden.

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Schweißkonstruktionen, Ringe und Walzen wärmebehandeln – mit Herdwagenöfen

Der Herdwagenofen dient zur Wärmebehandlung von Schweißkonstruktionen, Ringen und Walzen bis zu einer maximalen Arbeitstemperatur von 650 °C. Die Tragfähigkeit des Wagens mit elektromotorischem Antrieb beträgt max. 50.000 kg. Die lichten Nutzraumabmessungen sind 2.000 x 6.000 x 1.500 mm (Breite x Länge x Höhe). Die Beheizung des Einsatzgutes erfolgt mit acht Hochgeschwindigkeitsbrennern je 75 kW, die beidseitig in der unteren Seitenwand angeordnet sind. Um die geforderten Kühlgradienten von 80 K/h bei der Referenzcharge von 10.000 kg zu erreichen, wurden neben jedem Brenner zusätzliche Kühlluftdüsen angeordnet. Über diese kann eine ergänzende Kühlluftmenge von 3.500 m³/h in den Ofen geführt werden. Zur Vergleichmäßigung der Temperaturen während der Aufheiz- und Kühlzeit werden die Brenner als Rundumsteuerung geregelt.

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Individueller Herdwagenofen für jeden Bedarf

Planung und Konstruktion mit dem Auftraggeber

Auch Herdwagenöfen werden in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber ausgeführt. Dabei werden die Anlagen eng an die speziellen Bedingungen der Anwendungsprozesse angepasst. Die Beheizung kann zweckentsprechend oder nach den örtlichen Gegebenheiten mit Elektroenergie oder Erd- bzw. Flüssiggas erfolgen. Viele anspruchsvolle Varianten, wie z.B. Mehrzonentemperaturregelung, Zwangskühlung, Atmosphären- oder Druckregelung können angeboten werden. Der konstruktive Aufbau richtet sich ganz nach den Anforderungen des Auftraggebers. Automatische Antriebe über diverse Versorgungsmedien für den Herdwagen, die Hubtür oder verschiedene Schieber bzw. Klappen kommen gern alternativ zur manuellen Betätigungen zum Einsatz.

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Optimale Wärmedämmung für Ihren Herdwagenofen

Die Wärmedämmung von Herdwagenöfen wird wie bei allen anderen Ofentypen entsprechend dem Anwenderprozess optimiert. Bei langlaufenden Prozessen werden oftmals Feuerleichtsteine verwendet, wogegen bei schnelleren Abläufen eine Zustellung des Ofens mit Keramikfaser bevorzugt wird. Muss der Einsatz von schweren bzw. robusten Chargen berücksichtigt werden, werden z. B. Schamotte oder Feuerbeton an den entsprechenden Stellen verwendet. Eine Kombination unterschiedlicher Wärmedämmmaterialien in der Ofenauskleidung rundet die Optimierung des Ofens ab.

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Variantenvielfalt bei Industrieöfen

Herdwagenöfen werden in vielen Varianten angeboten. Einfache, flurbetriebene Anlagen mit Schwenktür oder mit schienengebundenen Herdwagen, einer oder zwei Hubtüren – beides jeweils mit oder ohne Antrieb – Zwangskühlung usw. werden entsprechend den Erfordernissen des Betreibers realisiert. Der Vorteil eines Herdwagenofens liegt vor allem in der einfachen Chargierung des Einsatzgutes, da der Wagen frei im Aufstellraum steht. Die auf dem Foto dargestellte Anlage verfügt über zwei motorisch angetriebene Wagen.

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Der Herdwagenofen – ideal für den unteren Temperaturbereich

Das Haupteinsatzgebiet eines Herdwagenofens liegt, wie auch beim Kammerofen mit Luftumwälzung, im unteren Temperaturbereich. Hinter einer Luftleiteinrichtung aus hitzebeständigem Material wird die Beheizung angeordnet. Je nach Ofengröße kommen ein oder mehrere entsprechende Radikalumwälzventilatoren mit einem relativ hohen statischen Druck zum Einsatz. Die zu erwärmende Luft wird aus dem Ofenraum abgesaugt und über den Boden wieder in den Ofenraum eingeleitet. So kann eine sehr gute Temperaturverteilung erreicht werden. Rechts werden zwei Herdwagenöfen dargestellt. Die Herdwagen sind auf Schienen aufgesetzt. Eine geregelte Zwangskühlung wurde ebenfalls montiert.

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